| Rückblick über die wichtigsten Inszenierungen im Rahmen des Projektes Freies Theater in Schwerin |
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PANIK-ABEND TRILOGIERegie: Dr. Franklin Roríguez Abad DAS GEBETAutor: Fernando Arrabal Darsteller: Lilbe: Manuela Wendt, Fidio: Andreas Paasch Abwesenheit von Moralbegriffen spielt auch in diesem mystisch anmutenden Einakter des spanischen Autors (1958) eine Rolle. Ein Mörderpaar beschließt am Sarg seines Kindes, von nun an gut zu sein, ähnlich, wie die Kinder sich nach einem neuen Spiel umsehen, wenn sie des alten überdrüssig sind. Da sie keine Ahnung haben, was Gutsein bedeutet und ob man das auf die Dauer aushalten kann, ziehen sie die Bibel und das Beispiel Jesus zu Rate. Für eventuelle Parallelen zu tatsächlichen Ereignissen ist allein die Geschichte verantwortlich. STRIPTEASE DER EIFERSUCHTFrei nach Fernando Arrabal Deutsche Uraufführung Regie: Dr. Franklin Rodriguez Abad Darsteller: Mann: Frank Schneeberg; Frau: Manuela Wendt Im Mittelpunkt der wortlosen Zeremonie steht nicht ein herkömmlicher Striptease, sondern sein genaues Gegenteil, ein Verhüllungsritual. Gemäß dem Arrabalschen Konzept von Liebe und Grausamkeit wird die reine, unschuldige Liebe zur besitzergreifenden, zerstörerischen, durch Hingabe zusätzlich ermöglichten Besessenheit -zwei Seiten einer Medaille? Im naiven Kind-Ich des Menschen oder in unmenschlichen gesellschaftlichen Moralvorstellungen begründet? Auf jeden Fall ein Wiederspruch, der in dieser Schärfe tragisch enden muss. Vielleich auch eine Einladung zur Selbstbetrachtung... R.I.P. - (RUHE IN FRIEDEN)Autor: Jose Martinez Queirolo Darsteller: Simon: Frank Schneeberg; Henriette: Saskia Doehler
Den Titel dieses Stückes liest man gelegentlich auf Grabsteinen: RIP (Requiescant in pacem (lat.) Er ruhe in Frieden (dt.) Ins Gespräch kommen hier zwei wohlsituierte Leichen, die ihrem eigenen hochangebundenen Begräbnis mit der gebotenen vornehmen aristokratischen Kühle beiwohnen. In ihrem ironischen, fast zynischen Dialog wird hinter der glänzenden Fassade von Reichtum und gesellschaftlichem Erfolg ein erschreckend leeres, geradezu lebloses Leben sichtbar. Schwarzer Humor bis hin zum Makabren.... |
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