"Dancer In The Dark"
 

Das Stück:

Die neueste Produktion des Nostos Tanztheater zitiert absichtlich den Titel des gleichnamigen Films von Lars von Trier.
Wie die Filmvorlage versucht das Tanztheaterstück , auf melodramatische Weise die Kluft zwischen dem nicht gelebten Traum des Individuums und seinem Gefangensein - ob in seiner Lebenssituation, sozialen Umgebung oder persönlichen Unzulänglichkeit - wiederzugeben.
Der Tanz lässt die Wunschvorstellungen lebendig werden, gibt der Hoffnung Raum und Ausdruck.

Es wirken mit:

Inszenierung, Choreographie: Christina Liakopoyloy (Griechenland)
Tanz: Mershad Zaeri Eshafani
Anna Antzoulatos
Zou Youn Kim
Naomi Schülin
Christina Liakopoyloy

Die Kompagnie:

Das Nostos Tanztheater wurde 1989 als freie Tanzkompagnie ins Leben gerufen.
Auf der Bühne sind in der Regel 3 Tänzerinnen bzw. Tänzer, die aus finanziellen Gründen immer nur für eine Produktion engagiert werden, so dass sich das Gesicht der Kompagnie ständig wandelt.
Künstlerische Leiterin ist Christina Liakopoyloy.
Sie arbeitet mit stilistischen Formen des modern dance und Elementen aus dem klassischen Ballett.
Ihre Themen bezieht sie überwiegend aus Motiven der Gegenwartsliteratur ihrer Heimat und der nordamerikanischen Gegenwartsliteratur.
Die Musik in ihren Stücken stützt sich hauptsächlich auf zeitgenössische griechische Komponisten.

Die Choreographin:

Christina Loiakopoyloy, Tänzerin und Choreographin aus Griechenland, lebt und arbeitet seit Jahren in Heidelberg. Seit 1985 Lehrkraft für klassischen und modernen Tanz. 1989 gründete sie zusammen mit Vivian Kunert das Nostos Tanztheater, dessen künstlerische Leiterin sie seither ist.
Geboren und aufgewachsen in Athen. Ballettunterricht und später Ausbildung im klassischen Tanz bei Ballettmeister Leonida de Pian und im modernen Tanz bei der Choreographin Rallou Manou.
In Deutschland Fortsetzung der tänzerischen Ausbildung:
-im klassischen Tanz bei Carlos Molina und Karin Zinner, Brigitte Cuvalier und André Ziemski (Tänzerin und Solist bei Béjarts Ballett des XX. Jahrhunderts), Joachim Siska (Solist im Choreographischen Theater Bremen), Rosella Hightower (Cannes), Annie Mayet (Stuttgart)
-in Modern Dance bei Carlos Orta (Solist der Limon Company, New York); am Theater der Stadt Heidelberg bei Kate Antrobus (Choreographisches Theater von Hans Kresnik) und Jos Willems (ehemaliger Tänzer bei Nederlands Dans Theater) in Limon und Horton Technik bei Lario Ekson (freischaffender Choreograph in Paris), Pedro Berdäyes (Solist in Joyce Ballett, Sao Paulo), Karin Waehner (Mary Wigman Schülerin), Rui Horta SOAP Dance Theatre (Frankfurt), Sara Sugihara (New York), Philippe Saire (Lausanne), A, M. Angels (Barcelona).
Studium Universität Heidelberg: Drama und Literaturwissenschaft.
Anschließend Regieassistentin am Theater Heidelberg. Seit 1985 Lehrkraft für klassischen und modernen Tanz.
Tangolehrerausbildung bei Juán D.Lange (Berlin), Pablo Veron und Gustavo Naveira. Seit 1999 unterrichtet sie Tango in Heidelberg, Stuttgart und Tübingen.
Für Waltraud Lehners Inszenierungen am Theater der Stadt Heidelberg "Madame Butterfly", Giacomo Puccini (1999) - "Ein Maskenball" , Giuseppe Verdi (2000) - "Tosca", Puccini - Schlossfestspiele Wernigerode (2001) choreographierte sie die tänzerischen Passagen.

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