Das Stück: Das
Werk erzählt von der Möglichkeit, die Dimension des Animalischen
durch den Traum und die Räume des Traumhaften zu ergründen.
Eine Frau, die in der Stadt lebt, in einem verborgenen Werden, transformiert
sich in ihren Räumen des Traumes in ihr Krafttier, den Jaguar.
Im Vergehen dieses persönlichen Lebens kreist diese Dynamik konstant
um sich selbst, bis die Frau sich entscheidet, in diese traumartige
Dimension einzugehen. In früheren Zeiten realisierten Schamanen
über den Zustand des zweiten Gesichtes verschiedene mystische Reisen
oder körperliche Transformationen, Zustände die den Verstand
übersteigen. Tanz
und Choreographie: Elizabeth Ladron de Guevara (Chile) Die Kompagnie: Om Tri Dance orientiert sich am Konzept des Schamanismus, an der Philosophie, die die verschiedenen indigenen Völker Südamerikas um das Leben herum kultiviert haben, um das Leben, den Tod, den Traum, das Lauern und andere Mysterien des menschlichen Seins seit Urzeiten. Om Tri Dance sucht eine Verbindung zwischen Mythos und Moderne, lebendige Kommunikation zwischen unserer zeitgenössischen Kultur und ihren Urspüngen. Das Zeitgenössische übernimmt die Fragestellung nach dem Werden des Lebens und der Entstehung der Gesellschaft, die in der Stadt von heute wohnt - in Räumen voll extremer Vereinsamung, Zersplitterung, Chaos und Werteverlust.
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