Das
Stück: "I could eat a beer" ist aus reiner Begeisterung am Thema entstanden. Elfmal am Tag angeschnorrt zu werden, macht neugierig. Es ist eine langsame Enthüllung eines Verbündnisses. Ist Argwohn über Humor. Oder Humor über Misstrauen? Egal. Wenn gelacht wird, wird gelacht. "
Icould eat a beer" hat keine offensichtliche "Message"
und vertritt keinen moralisierenden Standpunkt. Vielmehr beschäftigt
sich das Stück mit der täglichen Erfahrung der Menschen auf
der Straße und unseren Eindrücken von ihnen und im Umgang
mit ihnen. Die Musik schließt Aufnahmen von Orten, an denen sich
Obdachlose aufhalten, mit ein und verwebt diese Stränge in einem
Geflecht von Melodien und Rhythmen. Die Choreographie und Inszenierung
nimmt konkrete Situationen und Eindrücke als Ausgangspunkte, um
sich dann in präzisen Bewegungsabläufen weiter zu entwickeln.
Es
wirken mit: Die Künstler: Die
Tänzerin Trinidad Martínez wurde 1974 in Cartagena geboren,
besuchte die Escuela de Danza Internacional Carmen Roche in Madrid und
schloss dann ihre Tanzausbildung mit einem Stipendium am Centre de Danse
International Rosella Hightower in Cannes ab. Nach Stationen in Tanzkompanien
am Jeune Ballet International R. Hightower à Cannes, dem Nationaltheater
Mannheim und dem Theater der Stadt Hagen kam sie 1997 nach Hamburg und
konnte bald ihre erste abendfüllende Choreographie beim "Junge
Hunde Festival" auf Kampnagel zeigen. Sie lebt zur Zeit als freiberufliche
Tänzerin in Hamburg und arbeitet an weiteren eigenen Choreographien.
Bei ihrer Arbeit steht zunächst stets eine intensive Auseinandersetzung
mit der Thematik im Vordergrund, um sodann Eindrücke, Aspekte und
Perspektiven daraus zu extrahieren und um in Detailarbeit Bewegungsabläufe
zu entwickeln, die fragmenthaft scheinen können, dabei jedoch immer
in ihrer Reflexion auf anthropologische Wesenheiten verbunden bleiben. |
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