" Die Entführung der Odette oder Schwanensee für zwei"
 

Das Stück:
Ein modernes Tanzmärchen, das in der heutigen Zeit spielt, wenn auch nie in der Wirklichkeit spielen wird.
Auf der Leinwand im Theatersaal läuft eine Tanzvorstellung. Als Solistin tanzt Odette. Plötzlich kommt King Kong ins Bild, die Tänzerinnen rennen von der Bühne, außer Odette- die hat King Kong gefangen. Die Vorstellung (auf der Leinwand) wird abgebrochen und die "reale" Tänzerin will Odette suchen und retten. Sie macht sich auf eine große Reise.
Begleitet wird sie natürlich vom Publikum und von den zwei Musikern und geleitet wird sie von der Leinwand, auf der verschiedenste Filmausschnitte projiziert werden, die sie an den jeweiligen Spielort führen.
Ihre Suche beginnt in der Großstadt. Auf der Leinwand sind Hochhäuser, volle Straßen, Verkehrschaos. Ein Taxifahrer schickt sie in die Wüste. Es ist heiß, trocken und stürmisch. Ein Kamel zeigt ihr den Weg ans Meer. Sie macht sich auf eine Schiffsreise. Plötzlich fällt sie ins Meer. Unter Wasser trifft sie auf bunte Fische, Seepferdchen, Wasserschildkröten und Tintenfische. Ariel die Meerjungfrau und der weiße Hai bringen sie wieder an Land. In Afrika gestrandet, streift sie durch den unheimlichen Busch. Sie begegnet afrikanischen Buschmännern. Um nicht im Kochtopf zu landen, lernt sie ihre Körpersprache und tanzt mit ihnen. Aber auch sie können der Tänzerin nicht weiterhelfen. Doch da kommt James Bond! Er war doch schon immer der Retter in der Not! Er schickt sie nach Russland. Wieder nichts. Schließlich landet sie in der Hölle. Endlich ein Anhaltspunkt! Der Teufel hat ein goldenes Haar von Odette. Aber wo ist Odette?
Die Tänzerin klettert die Himmelsleiter hoch und plötzlich von ganz weit oben sieht sie einen See mit Schwänen! Na klar, King Kong hat sie zum Schwanensee verschleppt! Glücklich, Odette gefunden zu haben, tanzen sie zusammen ein Duett. Die Tänzerin passt sich immer mehr der Leinwand an, bis sie ganz im Zauber der Phantasie und der Filmwelt verschwindet. Und wenn sie nicht gestorben sind...



Es wirken mit:

Choreographie und Tanz: Nicole Meier
Musik und Gitarren: Wieland Griffel und Falk Scheffler
Lichtkonzept und Technik: Maik Blaum
Filmschnitt: Gregor Kienast

Die Tänzerin:

Nicole Meier ist Gründerin und Leiterin der carrot dancers. Sie machte eine Vorprofiausbildung an der Theatertanzschule St. Gallen (Schweiz) und absolvierte danach die Palucca Schule Dresden (Hochschule für künstlerischen Tanz) und das Laban-Centre-Zürich. Später hatte sie ein Engagement bei der Tumbuka Dance Company of the National Ballet of Zimbabwe und tanzte in verschiedensten freien Projekten in Dresden und Umgebung, u. a. bei Johannes Bönig, Udo Zichwolf, Hanne Wandtke, Cornelia Widmer... Als Gasttänzerin arbeitete sie u. a. bei der Landesbühne Sachsen, der Sächsischen Staatsoper Dresden Semperoper, dem Helmnot Theater Lichtenstein, ... Als Dozentin war sie tätig sowohl für die Prince Edward School and Avondale School, Harare als auch für die Straßenkinder von Harare; in Dresden leitete sie an verschiedenen privaten Tanzschulen Kindertanz, Improvisation, Klassisches Ballett und Modernen Tanz; im Tanzhaus Friedrichstadt unterstand ihr die Abteilung Moderner Tanz und Improvisation der Tanzleiterausbildung.



zurück zum Tanztheater-
Festival-
Programm

produced by SIRA DESIGN